Als eine Erweiterung unseres Vortragsangebotes entstanden im Laufe der Zeit die eigens initiierten Projekte des Jugendrechtshauses, welche zumeist themenspezifisch ausgerichtet sind. Ob der sichere Umgang mit sozialen Netzwerken, der Versuch, das Recht mit Hilfe von Märchen als etwas Lebensnahes begreifbar zu machen oder das Engagement im Rahmen der Kinder- und Jugendwahl U18 – das Jugendrechtshaus Erfurt ist stets bemüht thematisch neue Pfade zu ergründen.

Jugendrechtshaus on Tour: Das „Jugendrechtshaus on Tour“ verhilft Schülerinnen und Schülern an Erfurts weiterführenden Schulen dazu, Recht mithilfe praktischer Beispiele als etwas Alltägliches zu begreifen. Im Rahmen dessen zielen interaktive Gruppenarbeiten darauf ab, das Bewusstsein für Gesetze und eigene Rechte zu erweitern und rechtliche Handlungssicherheit auszubilden. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Vermittlung von alltagspraktischem Wissen, welches das Schulfach „Wirtschaft & Recht“ sinnvoll ergänzt.

365 Tage im Zeichen des Rechts: Das Anfang 2015 gestartete Blogprojekt versucht anschaulich, informativ und unterhaltsam das Recht für alle Altersgruppen als etwas Alltägliches greifbar zu machen. Aktuelle Meldungen, alltagsnahe Geschichten aus den unterschiedlichsten Rechtsgebieten und rechtliche Fallerklärungen brachten dabei täglich Licht in das oftmals als abstrakt und kompliziert verstandene deutsche Recht.

Märchen und Recht – eine märchenhafte Reise in die Welt des Rechts: Das Jugendrechtshaus startete im Januar 2014 im Rahmen einer märchenhaften Reise in die Welt des Rechts ein Projekt, das sich allseits bekannter Märchen als Grundlage bediente, um Recht als etwas Lebendiges und Lebensnahes begreifbar zu machen. Kinder mithilfe von „Achenputtel“ sowie „Hänsel und Gretel“ auf ihre Rechte aufmerksam zu machen, stand im Fokus des Projektes.

Kinder- und Jugendwahl U18: Deine Stimme zur Bundestagswahl 2017: Kinder- und Jugendwahl U18 in Thüringen – das bundesweit umgesetzte Projekt der Kinder- und Jugendwahl U18 gibt jungen Menschen, die am offiziellen Wahltag nicht berechtigt sind wählen zu gehen, Demokratie aus erster Hand zu erfahren, aufgrund der Möglichkeit, ihre Stimme symbolisch abzugeben und so ihrer Meinung Ausdruck zu verleihen. Das Jugendrechtshaus Erfurt agiert in Thüringen als Landeskoordinierungsstelle und versteht sich als erster Ansprechpartner, Motivator und Wegbereiter der Initiative.

Soziale Netzwerke – Sicherer Umgang: Das in den Jahren 2011 und 2012 durchgeführte Projekt Soziale Netzwerke – sicherer Umgang zielt insbesondere darauf ab, den bewussten Umgang mit den neuen Medien zu schulen. Neben Schüler- und Lehrerveranstaltungen fanden darüber hinaus auch öffentlich wirksame Präsentationen des Projektes statt.